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Register: die Datenbasis der Registermodernisierung

Register im Sinne der Registermodernisierung sind Sammlungen von strukturierten Datensätzen öffentlicher Stellen mit Informationen, die die Grundlage bilden für das Handeln anderer öffentlicher Stellen, für die amtliche Statistik und den Zensus.

Dazu gehören die 50 Register gemäß Anlage zu § 1 IDNrG. Sie bilden die Datenbasis für IDA und das NOOTS, um moderne Verwaltungsprozesse zu ermöglichen.

Basiswissen Register

Was digitalisierte Register leisten

Die Ziele der Registermodernisierung

Nachhaltige Datenbereitstellung
Daten werden sicher, aktuell und standardisiert vorgehalten.
Effiziente Verwaltungsverfahren
Digitale Register unterstützen Fachverfahren nach dem Once-Only-Prinzip und ermöglichen eine automatisierte Bearbeitung.
Optimierte Datenqualität
Vermeidung von redundanten, fehlerhaften oder unvollständigen Datensätzen.

Registertyp

Registerinstanz

Registertypen dienen zur Klassifikation von Registern nach gemeinsamem Zweck oder Inhalt.

Eine Registerinstanz ist ein spezifisches Verwaltungsregister und damit eine Instanz eines Registertyps.

Registertypen sind selbst keine Register, aber alle Register gehören zu einem Registertyp.

Beim Anschluss an das NOOTS verbleiben dezentrale Registerinstanzen bei der registerführenden Stelle (z. B. Standesamt) und stellen die Datenhaltung sicher.

Zentrale Register

Dezentrale Register

Zentrale Register sind Datenbestände, die gesammelt bei einer Behörde liegen und von dieser verwaltet werden.

Dezentrale Register sind Datenbestände, die von mehreren zuständigen Stellen oder Behörden eigenständig geführt und verwaltet werden.

In der Regel sind sie für ganz Deutschland gültig.

Sie liegen auf Landes- oder Kommunalebene oder bei (berufsständischen) Kammerorganisationen.

Warum ist es relevant, ob ein Register zentral oder dezentral ist?

Je nach Registerart unterscheiden sich die Vorgehensweisen für den Anschluss an die Systeme. Nähere Informationen zum konkreten Vorgehen für dezentrale Register finden Sie im 

Flächenrollout-Konzept

Was müssen Kommunen für den Anschluss ihrer dezentralen Register beachten?

Kommunen führen im Regelfall dezentrale Register. 
Eine Kommune kann eine Registerinstanz von mehreren Registertypen sein – was ggf. mehrere Anschlüsse notwendig macht. Um ein deutschlandweit einheitliches Vorgehen je Registertyp sicherzustellen, wurde das Flächenrollout-Konzept entwickelt. Dieses gibt vor, wann ein Registertyp für den Flächenrollout bereit ist. Erst dann besteht für Kommunen Handlungsbedarf. Den individuellen Anschluss-Status Ihrer Registertypen finden Sie unter 

Status der Register 

Gibt es Sonderfälle?

Dezentrale Register ohne Fachverfahren oder mit nicht zertifizierter Software werden wie zentrale Einzelregister angeschlossen. Denn sie können nicht automatisch über bestimmte Standards, wie etwa XBasisdaten, kommunizieren. Beispiele für solche Sonderfälle können sein: lokale Gewerberegister, lokale Bauantragsregister, Register mit alten Softwarelösungen. Sollten Sie nicht sicher sein, ob Ihr Register zu diesen spezifischen Sonderfällen gehört - der/die RegMo-Koordinator:in Ihres Bundeslands hilft Ihnen gern, dies herauszufinden. 

zu Hilfe und Kontakt 

Status der Register

Registerlandkarte

Schneller und aktueller Überblick über die zum Anschluss verpflichteten Register gemäß IDNrG

Zentraler Überblick mit Beschreibungen und ausführlichen Informationen aller bestehenden Register in Deutschland

Kompakte Darstellung aller Inhalte, die für den Anschluss relevant sind

Schaffung von Transparenz über bestehende Datenspeicherungen

Darstellung des aktuellen Anschluss-Status für das NOOTS, IDA und DSC pro Registertyp

Zielbild: Identifizierung weiterer Digitalisierungsbedarfe und Priorisierung von Maßnahmen

Wie der Anschluss für dezentrale Register abläuft

Stellen, die dezentrale Register führen, profitieren von den Erfahrungen der Initialen Anschlussvorhaben und Ertüchtigungsvorhaben. Das Flächenrollout-Konzept ermöglicht es, dass sie erst nach Abschluss dieser Pilotvorhaben selber aktiv werden müssen.